Die Kultur, welche die Sprache, die Religion, die Kunst, die Wissenschaften und die Philosophie enthält, verbindet die Mitglieder der Gesellschaft. Sie bestimmt die Personalentwicklung der Menschen, die Qualität der Lebensweise, das Verhältnis der Mitglieder der Gesellschaft, sowie die Gestaltung des Lebens einer Gemeinschaft. Die Geschichte hat große Wirkung auf das kulturelle Leben von Almasch gehabt. Nach dem
2. Weltkrieg wurde aus dem Begriff Volksbildung Freibildung. Die Jugendlichen haben Vorführungen organisiert, haben an der Organisation von Nationalfeiern teilgenommen, haben die Traditionen der Bunjewatzen wiedererweckt. Von 1960 an haben die Kultur und die Steigerung des allgemeinen Bildungsniveaus im Leben der Menschen eine grosse Rolle gespielt.
Später aber haben die sinkende Wirtschaftsproduktion und Löhne das kulturelle Interesse eingeschränkt. Nach 1989 wurde die Nachfrage nach kulturellen Werten gering, nur einige Vereine (Verein der Deutschen, Umweltschutzverein) haben funktioniert.
Neben dem traditionellen Kultursystem ist eine neue Kulturart entstanden und hat heutzutage große Wirkung: die Massenkultur mit audiovisualen Geräten. Deshalb ist es umso wichtiger, dass Traditionen und Kultur bewahrt werden.
Haus der Sammlungen
Mit einer ständigen dorfgeschichtlichen Ausstellung im Haus der Sammlungen. Neben den schriftlichen Dokumenten gibt es Sammlungen mit Gegenständen (Trachten, Werkzenge der Handwerker und des Bauernturms).
Werke von Herrn Tibor Dulity, geboren in Bácsalmás, können auch besichtigt werden.
Bildungszentrum
Die Leiter des Bildungszentrums haben ihre Tätigkeiten hervorragend ausgeführt. Sie haben mit Hilfe der Intellektuellen die bürgerlichen und kulturellen Traditionen wiederbelebt. (Schauspielerei, Chor, Musik, Tanz, Etikette).
1964 wurde der Theatersaal für lebensgefährlich erklärt. Die Veranstaltungen fanden im Restaurant Sarga Csiko statt. 1971 wurde im Stadtzentrum ein Kulturzentrum mit Förderung der Bajaer Kreis und der Bevölkerung errichtet. Mehrere Klubs, Gemeinschaften, Amateur- Kulturgruppen haben hier erfolgreich gearbeitet. Später hat das Kulturzentrum immer weniger Gäste wegen des Verfalls der wirtschaftlichen Lage gehabt. Klubs und Gemeinschaften konnten nicht mehr existieren. 1987 wurde die erste zivile Organisation der Klub der Rentner gegründet. Seit 2000 funktioniert das Institut als Kommanditgesellschaft.
Heutzutage beschäftigt sich das Kulturzentrum mit der Ausbildung der Erwachsenen, organisieren von Theatervorführungen, und Nationalfeiern.

Vörösmarty Mihály Stadtbibliothek
Am 7. November 1950 wurde die öffentliche Volksbibliothek im Kulturhaus mit 200 Büchern geöffnet. 1954 hat das Institut ein eigenes Gebäude und den Namen Vörösmarty Mihály Kreisbibliothek bekommen. Von 1962 an war es im Gebäude des ehemahligen Nationalhotels untergebracht. 1984 hat die Sammlung 54.000 Stück gezahlt. Seit 1986 ist das Instituts Vörösmarty Mihály Stadtbibliothek.
Die Bibliothek ist für Jedermann zugänglich. Im Erdgeschoss kann man Tages-, und Wochenblätter lesen, im Obergeschoss stehen einem eine große Anzahl von Büchern zur Verfügung. Die Kollegen des Bibliothek sind bei der Suche behilflich. Neben traditionellen Druckdokumenten verfügt die Bibliothek auch über audiovisuelle und moderne elektronische Datenbasis und Internet. Die Bibliothek arbeitet mit dem Bildungswerk zusammen.
Mit über 70000 Bänden deckt die Vörösmarty Mihály Stadtbibliothek ein breites Spektrum an Wissen und Information ab.
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