Archäologische Funde beweisen, dass die Siedlung schon im sechsten Jahrhundert bevölkert war.
Die Mongolen und die Tataren haben einen grossen Teil der Bevölkerung getötet, später aber durch die Eroberung der Osmanen war alles noch viel verhängnisvoller.

Das erste Amtssiegel auf einer Urkunde im jahr 1598 Amtssiegel der Stadt (1775-1808) Amtssiegel der Stadt als Marktflecken (1808-1872)


Die als Almas Hajmas erwähnte Siedlung wurde nach dem Rakoczi Freiheitskampf zurerst durch Südslawen und entflohene ungarische und slowakische Leibeigenen bevölkert.
Matyas Bel hat die Siedlung in seiner Beschreibung als ein kleines Dorf erwähnt.

Seit dem Jahr 1740 besitzt die Gemeinde ein eigenes Pfarramt und eine eigene Kirche.
Seit 1768 ist der Ort auf der Landkarte der Schatzkammer an der heutigen Stelle verzeichnet. Am 20. Juli 1772 hat die Gemeinde den Namen Almaska Selo Urbarium bekommen.

Wegen der guten Bodenverhältnisse die hier herschten, ist die Zahl der Bevölkerung durch die innere Migration und dem Einsiedlungsprogramm am Ende des 18. Jahrhunderts rasch gestiegen. Durch die Ansiedlung der Schwaben wurde die Kultur erweitert aber auch die Produktion von Gütern wurde nochmals verbessert, so dass Almas im Jahre 1908 Messestadt wurde und das Recht erhielt, Abgesandte ins Parlament nach Budapest zu schicken.
Die Bevölkerung hat damals Lajos Kossuth, Mihály Vörösmarty zu ihrem Abgesandten gewählt.

Seit dem Jahre 1837 gibt es eine Apotheke in der Stadt, 1855 folgten ein Krankenhaus, ein Postamt und eine Schule mit acht Klassenzimmern. Der erste Telegraph wurde 1862 in Betrieb genommen.

Im Jahr 1871 hat die Stadt ihre Position als Marktflecken verloren, wurde aber auf Grund ihrer demografischen Lage Verwaltungstechnisch hoch eingeschätzt.
Im Jahre 1873 ist Almasch Kreissitz geworden wobei der Name Almasch 1904 durch eine Verordnung endgültig bestimmt wurde.

Ein mächtiger wirtschaftlicher Aufschwung begann ca. 1890. Wein wurde angebaut, große Bauerngehöfte wurden errichtet und die Eisenbahn wurde gebaut. Die Linien Bataszek-Baja-Almasch-Subotica und Kiskunhalas-Almasch-Sombor-Apati eröffneten neue wirtschaftliche Möglichkeiten.
Die wirtschaftliche Erweiterung ermöglichte auch einen geistigen und intelektuellen Fortschritt in der Bevölkerung.
Auch die Ansiedlung von Werkstätten, Banken und einem Hotel, waren die Folgen des wirtschaftlichen Aufschwungs.

Im Friedensvertrag von Trianon wurde 4/5 des Gebietes Komitat Bacs-Bodrog Jugoslavien zuerkannt. Das restliche Gebiet der Oberbatschka war - wie Almasch auch - bis Sommer 1921 unter serbischer Besetzung. Nach dem Abzug der Serben wurde die Verwaltung neu organisiert. Der Standort wechselte von Baja nach Sombor, Almasch ist Kreissitz geblieben.
Ab 1922 begann wieder ein wirtschaftlicher Aufschwung. Straßen, Gehwege und Brunnen wurden gebaut. Bürgerliche Schulen und landwirtschaftliche Fachschulen wurden gegründet.
Laut einer Volkszählung im Jahre 1930 betrug die Einwohnerzahl 13045, 3140 Wohnhäuser waren es zu dieser Zeit.
Die Einwohner teilten sich auf in 34% Ungarn, 10% Bunyewatzen und 6% Deutsche. Damals hat man Almasch die Hauptstadt der Oberbatschka genannt.

Ab 1944 hat sich das wirtschaft- und gesellschaftliche System in Ungarn gründlich verändert. Die allgemeine Mobilisierung, die Verschleppung der Juden, die Besetzung durch die Sowjets, die Partisanenaktionen im Süden, die Niederlage und die Verpflegung der Verschleppten aus der Süd-Batschka und die Beschlagnahmung des Vermögens der Deutschen, haben verhängnisvolle Folgen gehabt.
Die von der Csallóköz eingesiedelten ungarischen Familien konnten den Verlust nicht wettmachen.
50 % der Bevölkerung wurde ausgetauscht. Die Rolle der Verwaltung wurde auch sehr eingeschränkt.
1949 wurde ein Teil der Aussengebiete Kunbaja angliedert, aus der historischen Weingegend wurde das Dorf Bacsszolos

1962 wurde der Kreis von Almasch aufgelöst. Der grösste Teil des almascher Kreises wurde Baja angegliedert. Auch verkehrstechnisch wurde Almasch zurückgestuft und war nicht mehr Zentrum der Eisenbahnlinien.

Anfang der sechziger Jahre wurde die Entwicklung vom reinen Aggrarland mit Hilfe des Staates in eine Industrialisierung der Tiefebene vorangetrieben.
Die Werkstätten, die meistens Tochtergesellschaften großer Firmen waren, haben auf die freie Arbeitskraft der Frauen gebaut.
Die kommunale Entwicklung der Siedlung ist auch in dieser Zeit voran geschritten. (Ausbau der Wasserleitung und des Grabensystems, neues Strandbad, Bäckerei, Bushaltestelle, Handelseinheiten).
Bedeutend war der private Bau von Wohnungen und Einfamilienhäusern. Dieser Prozess hat sich in den 70er Jahren verlangsamt.

Die neuen kommunalen Entwicklungen von Almasch (1983-1985 Gasleitung,
1983 Abwasserreiniger, Bau von Wegen, 1991 automatische Telefonzentrale, Trinkwasserreiniger) und die Errichtung öffentlicher Institutionen (Facharbeiterschule, Museum, Erweiterung des Gymnasiums) die Eröffnung der Grenzstation wurden mit finanzieller Unterstützung der Bevölkerung sowie der Selbstverwaltung durchgeführt.
Bedeutende Industrie konnte sich in der Siedlung nicht entwickeln, und die geopolitische Lage hat sich nach den 90er Jahren auch nicht verbessert.
Die die Binnen- und Auslandskapitalgesellschaften zeigen wenig Interesse an der landwirtschaftlichen Region, was natürlich eine hohe Arbeitslosigkeit verursacht.
BÁCSALMÁS JOBBMENÜ



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